Das neue MacBook Neo von Apple verfügt über zwei USB-C-Anschlüsse, die jedoch unterschiedliche Spezifikationen aufweisen. Der hintere Port unterstützt USB 3 mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, während der vordere auf USB 2 mit lediglich 480 Megabit pro Sekunde beschränkt ist. Externe Displays lassen sich daher ausschließlich über den schnelleren Anschluss verbinden.
- Das MacBook Neo hat zwei USB-C-Ports mit unterschiedlichen Spezifikationen: USB 3 (10 Gb/s) links und USB 2 (480 Mb/s) rechts.
- macOS zeigt automatisch eine Benachrichtigung an, wenn ein externes Display am falschen Port angeschlossen wird.
- Das MacBook Neo unterstützt einen externen Monitor mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 Hz, aber keine Studio Displays.
macOS zeigt Hinweis bei falscher Port-Wahl
Da die beiden Anschlüsse äußerlich nicht gekennzeichnet sind, könnte diese Einschränkung zu Verwirrung führen. Apple hat jedoch eine praktische Lösung implementiert: Wie John Gruber von Daring Fireball berichtet, zeigt macOS automatisch eine Benachrichtigung an, wenn Nutzerinnen und Nutzer einen externen Monitor am falschen Port anschließen. Das Betriebssystem weist dann darauf hin, den anderen Anschluss zu verwenden.
Begrenzte Display-Unterstützung
Das MacBook Neo unterstützt laut Apple einen externen Monitor mit bis zu 4K-Auflösung bei 60 Hertz. Diese Beschränkung ist der Verwendung des A18 Pro Chips geschuldet, der ursprünglich für das iPhone 16 Pro entwickelt wurde. Anders als die M-Serie-Chips verfügt der A18 Pro nicht über Thunderbolt-Unterstützung.
USB 3 und USB 2 sind unterschiedliche Generationen des Universal Serial Bus Standards für Datenübertragung. USB 3 erreicht Geschwindigkeiten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde und ist damit etwa 20-mal schneller als USB 2 mit 480 Megabit pro Sekunde. Während USB 3 für schnelle Datentransfers und hochauflösende Displays geeignet ist, reicht USB 2 hauptsächlich für einfache Peripheriegeräte wie Tastaturen oder Mäuse aus.
Die unterschiedlichen Spezifikationen der USB-C-Ports sind eine direkte Folge der Hardware-Architektur des A18 Pro. Apple hat nach eigenen Angaben erhebliche Entwicklungsarbeit investiert, um überhaupt zwei USB-Ports in einem Gerät mit A-Serie-Chip zu realisieren – bisher eine Premiere bei Apple-Produkten mit iPhone-Prozessoren.
Nicht kompatibel mit Studio Display
Aufgrund der fehlenden Thunderbolt-Unterstützung und der Beschränkung auf 4K-Displays funktioniert das MacBook Neo nicht mit Apples neuem Studio Display oder Studio Display XDR. Beide Monitore setzen 5K-Auflösung voraus. Nutzerinnen und Nutzer können jedoch auf günstigere USB-C-Displays mit 4K-Auflösung von Herstellern wie LG, Dell oder Samsung zurückgreifen.
Eine Verbindung mit einem zweiten Display könnte möglicherweise über einen DisplayLink-Adapter von Drittanbietern realisiert werden, wie es bei anderen Macs mit ähnlichen Einschränkungen der Fall war. Dies wurde allerdings noch nicht getestet.
Kompromisse für den Preis
Die Port-Beschränkungen sind Teil einer Reihe von Kompromissen, die Apple eingegangen ist, um das MacBook Neo zu einem Startpreis von 699 Euro anbieten zu können. Weitere Einschränkungen umfassen 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ohne Upgrade-Option, keine Tastaturbeleuchtung und eine mechanische statt haptische Trackpad-Technologie.
Das MacBook Neo kann ab sofort vorbestellt werden und erscheint am 11. März. Für Studierende und Lehrkräfte bietet Apple einen Bildungsrabatt an, wodurch das Gerät bereits ab 599 Euro erhältlich ist.







